Wochenende und Wandern im Boom Gorge

Wie schon erwähnt fahren Pia und ich gewöhnlich am Wochenende nach Bischkek und verbringen dort unsere freie Zeit. Seit vier Wochen wohnen wir dort zusammen mit Sarah und Sophie (ebenfalls Freiwillige aus Deutschland) und Abdullah und Hasan (zwei Studenten aus der Türkei) in einer gemütlichen Wohnung, die ziemlich zentral liegt und

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Der Manas- Epos wird aufgeführt

sogar einen wunderschönen Vorgarten hat, in dem im Moment alles blüht. Wenn wir nicht gerade einen Ausflug machen sind wir oft in einem der teilweise sehr gemütlichen Cafés und lernen z.B. russisch, denn es ist meist sehr günstig hier Essen zu gehen.Oft gehen wir auch durch die Stadt und durch Parks spazieren. Ansonsten unternehmen wir kleinere Dinge mit den anderen Freiwillligen oder unseren Mitbewohnern, wie z.B. auf einen der riesigen Basare oder in die Second-Hand -Shops, ins Kino (das Dschungelbuch auf Russisch), in ein Theaterstück von den Kindern aus Ümüd-Nadeschda oder einfach abends in eine Bar um dort gemütlich zu sitzen.

Dieses Wochenende haben wir beschlossen einen Ausflug zu machen und haben also recht kurzfristig eine Tour zum „Boom Gorge“ gebucht. Mit keinerlei großen Erwartungen bin ich dort also hin gefahren und wurde dafür umso positiver überrascht, als vor uns riesige rote Gesteinsformationen aufgetaucht sind.

 

Auf unserer Wanderung sind wir auf abwechslungsreich Wegen gelaufen/geklettert und kamen langsam immer weiter nach oben, bis wir schließlich einen unglaublichen Ausblick über die Canyons hatten. Die Landschaft ist dort wirklich atemberaubend, mit den Schneebedeckten Bergen im Hintergrund und in jeder Himmelsrichtung zeigt sich ein komplett anders Bild.

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Oben angekommen haben wir ein Picknick gemacht, bevor es dann an den Rückweg ging. Dort ist mir nochmal bewusst geworden wie vielseitig und schön die Natur ist: es gibt wirklich hohe Berge, Gletscher, Wasserfälle, Seen (z.B. den Issyk Kul, den zweitgrößten Alpinen See), heiße Quellen, Steppe, Canyons… und dabei hab ich das meiste noch gar nicht gesehen. Ich wundere mich jedenfalls, weshalb Kirgistan in Deutschland nicht als ein allgemein bekanntes Reiseziel gilt. Denn es gibt so viel zu sehen, die Menschen sind unglaublich gastfreundlich und es ist vergleichsweise sehr günstig zu reisen.

Hier noch ein paar weitere Bilder von der Wanderung:

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